Eltern und Angehörige von Sternenkindern sowie weitere Glaubensgeschwister kamen zusammen, um Raum für Trauer zu schaffen und miteinander Trost im Glauben zu suchen.
Zu Beginn berührte ein Video-Interview mit betroffenen Eltern, denen es wichtig ist, über dieses oft tabuisierte Thema zu sprechen. Sie gaben Einblick in ihren Weg mit dem Verlust und machten Mut, über Gefühle von Trauer, Schmerz, Liebe und Hoffnung zu sprechen.
Vera und Rainer Juriatti, die Gründer der Hilfsorganisation „Mein Sternenkind“, stellten vor, welche Unterstützung Eltern in einer solchen Ausnahmesituation in Anspruch nehmen können. In einem anschließenden Podiumsgespräch erzählten Eltern offen von ihren Erfahrungen: Was hat ihnen in dieser schweren Zeit Kraft gegeben? Was wünschen sie sich von der Kirche und von ihren Glaubensgeschwistern?
Deutlich wurde dabei, wie wichtig ehrliche Anteilnahme, Achtsamkeit und das einfache Dasein füreinander sind.
In einem Workshop wurde gemeinsam erarbeitet, was Eltern in dieser schwierigen Zeit brauchen und wie Seelsorgerinnen, Seelsorger und Glaubensgeschwister hilfreich reagieren können. Oft sind es nicht große Worte, sondern ein stilles Dableiben, eine liebevolle Umarmung und das vermittelte Gefühl: Du bist nicht allein.
Immer wieder stand die Frage im Mittelpunkt: Was kann auch die Neuapostolische Kirche in Österreich tun, um Eltern von Sternenkindern beizustehen und ihnen einen geschützten Ort für ihre Trauer zu bieten? Dabei entstanden wertvolle Impulse, wie Begleitung noch sensibler, offener und zugewandter in den Kirchengemeinden stattfinden kann.
Den Abschluss bildete eine Andacht mit stillem Gedenken: Kleine Herzen wurden als Symbol für all die Kinder gestaltet, die in den Herzen getragen werden. Spätestens beim Lied „Aus der Liebe, in die Liebe“, das extra für diesen Anlass komponiert wurde, war die Verbindung zu den kleinen Sternen, die geliebt und unvergessen sind, wohl für alle Anwesenden spürbar.