Kindertag des neuapostolischen Kirchenbezirks Salzburg in Rüstorf

22.06.2025

Am Sonntag, dem 22.Juni 2025 fand in Rüstorf der Kindertag des Kirchenbezirks Salzburg unter dem Motto „Schau hin, hilf mit – der barmherzige Samariter“ statt. Einige Kinder und Familien folgten der Einladung und erlebten einen Tag voller Gemeinschaft, Mitgefühl und praktischer Nächstenliebe.

Der Tag begann mit einem liebevoll vorbereiteten Brunch, bei dem sich Kinder und Erwachsene stärken und miteinander ins Gespräch kommen konnten. Danach wurde gemeinsam für den Gottesdienst geprobt und alle konnten sich einstimmen.

Eine besondere Bereicherung war die Bastel- und Beitragsgruppe, die den Gottesdienst kreativ mitgestaltete. Die Kinder bastelten ein großes Herz, das als Altarschmuck diente – ein starkes Symbol für Mitgefühl und Hilfsbereitschaft.

Außerdem wurde ein Theaterstück zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter aufgeführt, das zeigte, wie wichtig es ist, hinzuschauen und zu helfen. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und machten die Botschaft des Tages lebendig und greifbar.

Der Gottesdienst mit Priester B. Pohlhammer bildete den Mittelpunkt des Tages. In kindgerechter Sprache erklärte er das Gleichnis vom barmherzigen Samariter und ermutigte die Kinder, hinzuschauen, mitzufühlen und zu helfen. Wer das tue, sei ein echter Held – ein „Superman“ oder eine „Superwoman“ mit der Superkraft des Helferblicks (statt eines Laser- oder Röntgenblicks). 

Der Gottesdienst war interaktiv gestaltet, mit Beteiligung der Kinder und einer kurzen Bewegungseinheit, damit alle wach und aufmerksam blieben.

Im Anschluss konnten die Kinder an mehreren Mitmachstationen ihre Hilfsbereitschaft zeigen und erleben, was es heißt, füreinander da zu sein:

  • Bei der Verbandsstation übten sie einfache Erste-Hilfe-Handgriffe an Freunden oder Eltern.
  • In der Trösterstation fanden sie passende Worte für kleine Alltagsprobleme.
  • Beim Hilfeparcours führten sie sich gegenseitig mit verbundenen Augen durch einen Hindernisweg – Vertrauen war gefragt.

Diese drei Stationen waren Teil eines kleinen Stationenbetriebs, dessen Ziel es war, das Helfen mit Kopf, Herz und Hand erlebbar zu machen. Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel.

Am Ende erhielten alle Kinder eine kleine Medaille und eine Heldenurkunde, mit der ihre Hilfsbereitschaft gewürdigt wurde.  

Zum Abschluss des Tages durften die Kinder noch nach Herzenslust spielen und toben, jausnen und naschen, bevor sie glücklich, beschenkt und gestärkt nach Hause gingen.

Das Organisationsteam unter Leitung von Diakonin B. Garstenauer war allen von Herzen dankbar, die diesen besonderen Tag mitgestaltet, vorbereitet und begleitet hatten.

S. Niedermair | G. Lackerbauer