Dazu wurden im Vorfeld Fotos und Chroniken gesammelt, die von Glaubensgeschwistern zur Verfügung gestellt und im Kirchenraum aufgehängt bzw. aufgelegt wurden.
Besonders berührend waren die auf den Bankreihen aufgelegten Sterbebildchen der bereits verstorbenen Glaubensgeschwister, bei deren Betrachtung schöne Erinnerungen geweckt wurden.
Am Samstag fand ab 13:00 Uhr ein Fest für die Gemeinde sowie für Freunde und Gäste statt. Nach einem Gebet und Musizieren mit Jung und Alt durften die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, welche die Glaubensgeschwister mitgebracht hatten, genossen werden. Auch die im Vorhof unter einem Zelt von fleißigen Händen gegrillten Currywürste fanden großen Zuspruch.
Im Untergeschoss der Kirche konnten alle Besucher in Form eines „Speed-Datings“ ihren Glauben teilen: Die Paare stellten sich gegenseitig Fragen, die auf Kärtchen vorgegeben waren, zu ihren Glaubenseinstellungen und Erlebnissen. Danach konnten die Partner gewechselt werden. An den angeregten Gesprächen war zu erkennen, wie sehr die Teilnehmer sich in die Themen vertieften und welch großes gegenseitiges Interesse bestand, vom Gegenüber etwas über dessen Glauben zu erfahren.
Den Festgottesdienst am Sonntag leitete der Gemeindevorsteher Priester Jonas Keck, unterstützt von Priester Bernhard Pohlhammer aus Gmunden, Priester Kurt Garstenauer aus Vöcklabruck und der Salzburger Diakonin Constanze Wlcek.
Wie bereits am Vortag kamen erneut viele Besucher in die Kirche, um den Jubiläumsgottesdienst mitzufeiern.
Dem Predigtteil diente das Bibelwort aus Offenbarung 4, 11 als Grundlage: „Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.“ Darauf bezugnehmend erwähnten die Geistlichen, dass auch der Bau des Gotteshauses dem Willen Gottes entsprang und dass die dafür benötigten Materialien aus der von ihm geschaffenen Natur entnommen wurden.
Chor und Orchester sorgten für die zum Jubiläum passenden Jubelklänge und Festgesänge. Beendet wurde der Gottesdienst mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Herr, bleib bei mir“ (NGB 180), welches von den jüngsten Gemeindemitgliedern eingeleitet wurde.
Im Anschluss versammelten sich die Gottesdienstbesucher noch einmal zu einem geselligen Beisammensein mit kleinen Snacks und Getränken.
Das 40-jährige Kirchenjubiläum der neuapostolischen Kirchengemeinde Salzburg war ein äußerst gelungenes Fest, welches von Freude, Respekt füreinander und dem Gefühl der Zusammengehörigkeit geprägt war.
K. Posch